Michi und Dominiks Budapest-Guide

Letzte Woche war ich zum ersten Mal in meinem Leben in Budapest. Alle Impressionen, die ich bisher von Ungarn hatte, habe ich durch das nahe an meinem Heimatort gelegene Sopron und meine ungarische Klassenkameradin Anita bekommen, die immer Paprika als Jausen-Snack mithatte.

Ich wusste deshalb jedenfalls nicht, dass Budapest nicht nur eine wirklich schöne, sondern auch ziemlich hippe Stadt ist. Ich habe in meinem letzten Eintrag bereits über unser Hotel geschrieben und in diesem Post zeige ich euch, was wir an unseren Tagen in der ungarischen Hauptstadt unternommen haben.
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Wunderbare Tage im Corinthia Budapest

Man muss nicht Sherlock sein, um erkannt zu haben, dass ich in den vergangenen Tagen gemeinsam mit Dominik in Budapest war: Mein ganzer Instagram-Account war voll mit Bildern der Stadt, den Lokalen, die wir besuchten und nicht zuletzt unserem bezaubernden Hotel.

Aber wer kann es mir verübeln, wenn wir im Corinthia Budapest in einem der fotogensten Zimmer untergebracht wurden? Auf 70m² bot die moderne Executive Suite Dominik und mir genug Freiraum, um uns selbst nach 72 Seite-an-Seite verbrachten Stunden nicht auf die Nerven zu gehen, z.B. wenn ich durch eine meiner vielen merkwürdigen Fragen Konflikt herausforderte.

Michi: Findest du, dass ich heute jünger aussehe als gestern?
Dominik: *geht rückwärts aus dem Wohnzimmer und schließt die Schiebetüren*

(Eine komplette Tour dieses Zimmers seht ihr übrigens in meinem Budapest-Vlog: ZUM VIDEO)
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Unsere Weihnachtskarte 2016

Traditionen – sind sie nicht verrückt? Wie ihr vielleicht wisst, haben mein Freund Dominik und ich schon 2015 eine Weihnachtskarte an viele unserer Freunde geschickt. 2016 mussten wir uns also entscheiden: Machen wir das wieder und starten damit eine Tradition, die wir bis ans Ende der Zeit fortsetzen müssen, oder lassen wir es bleiben?

Ihr habt richtig geraten: Wir haben die Tradition fortgesetzt. Mit einem Zeitplan, den ich persönlich als „verfickt knapp“ bezeichnen würde, überlegten wir uns also ein Konzept für unsere 2016er Weihnachtskarte: Unsere beiden Gesichter würden aus einem Meer an Christbaumkugeln hervorlugen, in einer Hommage an die Installation „Les Thermes“ bei den Wiener Festwochen.
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Wer einmal lügt, den hasse ich

Ich denke, wir alle können uns einig sein, dass es suboptimal ist, viel zu lügen. Abgesehen davon, dass es mit der Zeit schwierig wird, sich zu merken, wem man welches Lügenfabrikat erzählt hat, hinterlässt es einen äußerst negativen Eindruck, wenn andere Leute merken, dass man ein Lügner ist.

Ich habe einen Bekannten, der so viel lügt, dass wohl selbst Pinocchio entsetzt auf ihn spucken würde. Ständig bittet er mich, irgendwelche Falschaussagen zu treffen, „falls jemand fragt“.

„Falls jemand fragt, bin ich heute nicht mit dir Shoppen, sondern an der Uni gewesen!“

„Falls jemand fragt, ess ich nicht gerade eine Bratwurst, sondern einen knackigen Salat!“

Was hat er zu verbergen? Neben ihm sieht die Bild Zeitung aus wie ein braves Schulmädchen.

Die Tatsache, dass ich für diesen Menschen mehr lügen muss, als ich es nach den Alkoholexzessen meiner Jugend getan habe („Ich habe nur gekotzt, weil ich wieder einmal unabsichtlich Gammelfleisch gegessen habe!“), finde ich so ekelhaft, dass ich beschlossen habe, selbst weniger zu lügen.
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