Mein geheimes, vermeintliches Dekorations-Talent

Viele mag es überraschen, dass ich – der Mann, der selbst Katzenbabys „äußerst nervig“ findet – Weihnachten liebe. Umso mehr freute es mich, als ich zum Blogger Day in Wiens modernste XXXLutz-Filiale eingeladen wurde, um ein paar festliche Stunden mit meinen charmanten Blogger-Kolleginnen zu verbringen.

Begleitet wurden wir von einem überdimensional großen Bären, für den wohl das Wort „angsteinflößend“ erfunden wurde (ich habe kein Foto von ihm, aber ich schwöre, er hat wirklich existiert. Dies ist kein „Mein Freund Harvey“-artiges Szenario, in dem ich imaginäre, riesige Tiere sehe).

Wer den Glauben an den Zauber der Weihnacht verloren hat, sollte im Dezember vielleicht mal ein Einrichtungshaus besuchen: Nebst wunderbarem festlichem Schmuck, sah ich in der Möbelwelt Neuheiten, die ich rückblickend betrachtet als „pure Magie“ bezeichnen würde: Etwa eine Fritteuse von Tefal, die mit wenig Öl Pommes zaubert, Gläser von der Firma Schott und Zwiesel, die nicht zerbrechen, selbst wenn man sie mit Karacho gegen eine Tischkante schleudert und Möbel von Team7, aus denen sich Kratzer kinderleicht entfernen lassen. Wunder geschehen – ich hab’s gesehen!

Ich naschte also gerade an krossen, Öl-freien Pommes und fing an, mich mit dem Bären anzufreunden, als ich erfuhr, dass es nun an der Zeit für uns war, leere Tische im Möbelhaus weihnachtlich zu dekorieren. An dieser Stelle darf ich euch gestehen, dass ich noch nie einen Tisch dekoriert habe, geschweige denn weihnachtlich. Ich halte es bereits für „einen Hochgenuss an stilvollem Wohnen“, wenn es mir gelingt, einmal im Monat meine Wohnung zu entstauben.
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Die 6 traumatischsten Erlebnisse aus der Kindergartenzeit

Ich habe eine alte Festplatte entdeckt. Darauf finden sich nicht nur peinliche Videos, sondern auch neckische Texte aus dem Jahre Schnee. Wie etwa diese Schilderung meiner traumatischsten Erinnerung aus dem Kindergarten:

Manchmal sehe ich mir die Photomappen aus meiner Kindergartenzeit an. Sie sind bunt gestaltet und in verspielten Schriften stehen darauf Dinge wie „Wir sind eine tolle Truppe!“ und „Schön war es im Kindergarten!“. Auf den Photos lächeln alle Kinder brav in die Kamera, doch in Wirklichkeit hatten wir nicht viel zu lachen. Schreckliche Dinge, die sich auf unseren zukünftigen Geisteszustand auswirken würden, haben sich im Kindergarten zugetragen. Die 6 traumatischsten Erlebnisse meiner Kindergartenzeit:
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Was ist dein Hobby?

Verklagt mich: Ich schaue gerne die Videos von Zoella. Ich mag Zoe, weil sie, obwohl sich manchmal ein bisschen oberflächlich wirkt (zum Beispiel, wenn sie in einem 20-minütigen Vlog gaaanz genaauu erklärt, was sie alles bei Asos bestellt hat), lässt sie ab und an doch ein paar Weisheits-Nuggets springen. In einem ihrer letzten Videos erklärte die YouTuberin, dass es wichtig sei, Hobbys zu haben, die nichts mit dem Internet oder Technologie im Allgemeinen zu tun haben, um so richtig entspannend zu können.

Das heißt: Filme und Serien schauen, Musik hören, Blogs lesen und Schreiben – solange es am Computer stattfindet – zählen in diesem Fall nicht als „Hobby“, was mich wiederum zu einem hobbylosen Asozialen macht.

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Buchingers Buch-Tipps im Juli

Nicht selten werde ich gefragt, welche Bücher ich in letzter Zeit lese und welche ich davon empfehlen könne. Fragen dieser Art freuen mich immer besonders, da ich den Eindruck bekomme, dass manche Menschen tatsächlich mir und meinen literarischen Empfehlungen vertrauen. In diesem Blogpost präsentiere ich euch daher ein paar Bücher für den Sommer, die euch hoffentlich genau so sehr zusagen wie mir.
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Sommer, Sonne, Selbstinszenierung

Wenn ihr mir auf Instagram folgt, war es vermutlich unausweichlich: Ich bin im Urlaub. Und ich bin eines dieser Arschlöcher, das im kommenden Monat über nichts anderes als diesen Uraub sprechen wird, obwohl gar nicht so viel passiert: Den ganzen Tag tue ich fast nichts anderes, als lesen, essen, schreiben, baden und Sex and the City schauen.

Um ein bisschen Abwechslung in unseren Urlaubs-Alltag zu bringen, haben Dominik und ich auf dem Weg zum Strand ein paar Fotos unseres kroatischen Dorfes (oh, und von mir natürlich!) gemacht, die ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte:

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