HELLO FRIENDS!

Wien, 19. Oktober 2021
 
 
Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich bei Weitem nicht so busy bin wie die Leute in meinem Umfeld: Selten hört man mich über „die vielen E-Mails“ jammern, weil ich an manchen Tagen nur eine einzige bekomme, und das, obwohl ich viertelstündlich meine Inbox aktualisiere und sogar mehrmals hoffnungsvoll in den Spam-Ordner luge.

Umso mehr freut es mich, dass in den letzten Wochen und Monaten wirklich um einiges mehr los war: Im Sommer habe ich mein drittes Buch veröffentlicht, später das dazugehörige Hörbuch aufgenommen (es erscheint am 18. November!) und Anfang Oktober mit meinem zweiten Comedy-Programm „Ein bisschen Hass muss sein“ Premiere gefeiert.
 
Das war in der Tat ein bisschen mehr kreativer Output, als es normalerweise bei mir der Fall ist. Aber nun, da ich schon eure Aufmerksamkeit habe, werde ich an dieser Stelle gerne meinen kreativen Prozess mit euch teilen: Sowohl für das Schreiben meines Buches, als auch des Comedy-Programms, bin ich wie ein richtiger Klischee-Künstler in ein verlassenes Haus im Wald gefahren. Dort habe ich den ganzen Tag lang nichts anderes getan, als zu Kochen, zu Schreiben und mir nachts völlig unbegründet Sorgen zu machen, dass ein maskierter Mann einbricht und mich mit seiner Axt durch das ganze Haus jagt. Nichts fördert die Kreativität wie ein kleines bisschen Todesangst!
 
Zurück zum Thema: In den kommenden Wochen und Monaten bin ich mit meinem Programm in Österreich und Deutschland unterwegs und trete sogar in Deutschkreutz im Burgenland auf, wo ich mich hoffentlich zurückhalten kann, auf der Bühne zu der Melodie von „New York, New York“ meinen selbst-gedichteten Song „Deitschkreitz, Deitschkreitz“ zu performen. Es wird mir also nicht langweilig und dafür bin ich sehr dankbar. Abschließend darf ich euch außerdem freudig berichten, dass ich dieser Tage sogar manchmal drei bis fünf E-Mails täglich erhalte, die ich nicht mal mehr im Spam-Ordner suchen muss. Ihr merkt also: Es geht bergauf!

Liebe Grüße,
euer Michi